Draußen vor der Tür
Draußen vor der Tür
[ 03.01.2010] Die beiden E-Kurse Deutsch aus den Klassen 10d, e und f behandelten im Dezember die Lektüre „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert.
In den Aussagen des Soldaten Beckmann:
„Man schreit auch nicht mehr, und schluchzt nicht. Man hält es aus.
Zwei Tote. Wer redet heute von zwei Toten?.“ ( S. 50)
„Dieses Leben ist weniger als nichts. Ich mach nicht mehr mit“ ( S. 53)
erkennen sie eine erschreckende Aktualität zu den Ereignissen in Afghanistan.

Im Zusammenhang mit dieser Thematik wurde das Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch besprochen: "Der Schrei – ein Bild von gestern?"
Im Anschluss daran produzierten die SchülerInnen Texte, in denen sie ihre Empfindungen beim Betrachten des Bildes von Munch zum Ausdruck bringen. Bei der Produktion nutzen sie unterschiedliche Stilmittel, zum Beispiel das Akrostichon.
Akrostichon ( Marie Eingrieber nach Edvard Munch)
Das Verlangen nach Geborgenheit
Es droht alles auseinander zu brechen
Rufen? Nein, es hört niemand hin
Schreien und alles
Chaos im Leben
Hört mich denn keiner innerlich schreien?
Rettung in letzter Sekunde ?
Einsam auf dieser Erde
Ich muss stark sein
Im Anhang sind weitere Beispiele aufgeführt. Betreuende Lehrerinnen: Renate Fausten und Claudia Beitzel